Die Baureihe Škoda 100 / 110 (1969–1977, Typ 742) war der letzte Heckmotor-Škoda der kommunistischen Ära und gleichzeitig das technisch eigenständigste Fahrzeug der ČSSR in seiner Klasse. Mit dem 1,0-Liter-Vierzylinder (44 PS im 100) und dem 1,1-Liter (52 PS im 110) waren sie robuste Alltagsfahrzeuge für den Ostblock. Das Škoda 110 R Coupé (1970–1980, 62 PS) ist die stilistisch eigenständige und seltene Sportversion der Baureihe — heute ein gesuchtes Sammlerstück. Die Baureihe markiert das Ende der Heckmotor-Ära bei Škoda, bevor der Favorit 1987 den Frontantrieb einführte.
Im Škoda-Portfolio repräsentiert der 100 / 110 die späte sozialistische Fahrzeugentwicklung — ohne westliche Konkurrenz im Inlandsmarkt, aber als Exportmodell in Westeuropa präsent. Im Vergleich zu VW Käfer und Fiat 128 war er ähnlich positioniert, aber mit deutlich geringerem Vertriebsnetz.
Besonderheiten
Das Škoda 110 R Coupé (1970–1980) ist ein stilistisch eigenständiges Fahrzeug aus der sozialistischen Ära — heute eines der gesuchten osteuropäischen Oldtimer.
Bestand nach Bundesland
Verteilung der 120 gemeldeten Fahrzeuge auf die Bundesländer (KBA FZ 2, aktuellster Stand).
- Sachsen3327.5 %
- Brandenburg2218.3 %
- Sachsen-Anhalt2117.5 %
- Thueringen2016.7 %
- Mecklenburg-Vorpommern119.2 %
- Baden-Württemberg32.5 %
- Berlin32.5 %
- Bayern21.7 %
- Übrige Bundesländer (4)54.2 %
Generationen
HSN/TSN-Schlüsselnummern
11 KBA-Schlüsselkombinationen für Škoda 100 / 110.
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24-Monats-Trendchart nach Antriebsart · Halter-Demografie (privat/gewerblich, Alter, Geschlecht) · Survival-Kurven nach Erstzulassungsjahr · alle HSN/TSN-Schlüsselnummern mit Variant-Vergleich
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