Der Audi 100 war von 1968 bis 1994 das zentrale Mittelklasse- und Oberklassen-Modell von Audi — und drei Generationen lang Maßstab für Effizienz und Ingenieurskunst. Die C3-Generation (1982) setzte mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,30 einen Weltrekord für Serienlimousinen und machte Aerodynamik zum Marketingargument. Erstmals war der Audi 100 ab der C3-Generation auch mit Quattro-Allrad erhältlich. Der C4 (ab 1990) war die letzte Generation, bevor der Audi 100 1994 zum A6 wurde und die alphanumerische Nomenklatur begann.
Im Audi-Portfolio war der 100 über Generationen das Volumen-Herzstück der oberen Mittelklasse — positioniert gegen BMW 5er und Mercedes-Benz E-Klasse. Die C3-Generation etablierte Audi dauerhaft als Innovationsführer in der Aerodynamik.
Besonderheiten
Der Audi 100 C1 (1968) wurde als geheimes Entwicklungsprojekt von Chefingenieur Ludwig Kraus intern vorangetrieben — ohne formale Genehmigung der damaligen Auto-Union-Konzernführung, die das Modell erst kurz vor dem Serienstart akzeptierte.
Bestand nach Bundesland
Verteilung des regional erfassten Pkw-Bestands (5.962 Fahrzeuge) auf die Bundesländer — KBA FZ 2, Stichtag 1. Januar. Der Gesamtbestand oben stammt aus KBA FZ 6 und kann durch ein aktuelleres Berichtsjahr abweichen.
- Nordrhein-Westfalen1.40923.6 %
- Bayern1.00016.8 %
- Niedersachsen95616.0 %
- Baden-Württemberg66411.1 %
- Hessen4928.3 %
- Rheinland-Pfalz2564.3 %
- Schleswig-Holstein2353.9 %
- Sachsen2283.8 %
- Übrige Bundesländer (8)72212.1 %
Generationen
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