Der NSU Prinz (1958–1973) war ein kleiner Heckmotorwagen der Marke NSU — technisch verwandt mit dem Fiat 600, als Kleinstwagen für die Wirtschaftswunder-Ära konzipiert. Als Prinz I bis IV angeboten, mit dem sportlichen TT und TTS als rennsportnahe Ableger. Der NSU Ro 80 mit Wankelmotor war das technisch bedeutendere NSU-Modell; der Prinz war das Volumenmodell. Mit der Fusion zu Audi NSU 1969 endete die NSU-Eigenständigkeit; der Prinz lief bis 1973 weiter.
Der NSU Prinz ist als Vorläufer im Audi-Universum historisch relevant — technisch ohne Einfluss auf das moderne Portfolio, aber als Teil der Fusionsgeschichte 1969 ein wichtiges Kapitel der Markenhistorie.
Besonderheiten
NSU TT und TTS als Rennsport-Ableger des Prinz waren bei ihrer Einführung die schnellsten Kleinstwagen in Deutschland — ein früher, technischer Vorläufer der späteren RS-Philosophie.
Bestand nach Bundesland
Verteilung des regional erfassten Pkw-Bestands (507 Fahrzeuge) auf die Bundesländer — KBA FZ 2, Stichtag 1. Januar. Der Gesamtbestand oben stammt aus KBA FZ 6 und kann durch ein aktuelleres Berichtsjahr abweichen.
- Baden-Württemberg13927.4 %
- Nordrhein-Westfalen12825.2 %
- Bayern9518.7 %
- Hessen499.7 %
- Niedersachsen407.9 %
- Rheinland-Pfalz305.9 %
- Schleswig-Holstein122.4 %
- Berlin51.0 %
- Übrige Bundesländer (5)91.8 %
Generationen
Tiefere Daten zu NSU Prinz im PRO-Zugang
24-Monats-Trendchart nach Antriebsart · Halter-Demografie (privat/gewerblich, Alter, Geschlecht) · Survival-Kurven nach Erstzulassungsjahr · alle HSN/TSN-Schlüsselnummern mit Variant-Vergleich
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