Der Porsche 356 (1948–1965) ist das Gründungsmodell von Porsche — als luftgekühlter Heckmotor-Sportwagen, den Ferry Porsche auf Basis von Volkswagen-Komponenten persönlich entwickelte. Mit Motoren von 1,1 bis 2,0 Litern (40–130 PS) in den Varianten Pre-A, A, B und C; als Coupe und Cabriolet in bescheidener Stückzahl handgefertigt. Der 356 etablierte Porsches Formel aus leichtem Gewicht, Heckmotor und kompromissloser Fahrdynamik — ein Konzept, das bis heute den 911 prägt. Direktkonkurrenten waren frühere Sportwagen wie MG, Triumph TR und Austin-Healey.
Als Erstmodell ist der 356 das Fundament aller späterer Porsche-Modelle; ohne ihn gäbe es weder den 911 noch die Porsche-Marke in ihrer heutigen Form.
Besonderheiten
Der erste Porsche 356 wurde 1948 als Prototyp von Hand gebaut — in einer Sägemühle in Gmünd, Österreich, mit einem umgebauten VW-Käfer-Motor.
Bestand nach Bundesland
Verteilung des regional erfassten Pkw-Bestands (983 Fahrzeuge) auf die Bundesländer — KBA FZ 2, Stichtag 1. Januar. Der Gesamtbestand oben stammt aus KBA FZ 6 und kann durch ein aktuelleres Berichtsjahr abweichen.
- Baden-Württemberg27127.6 %
- Nordrhein-Westfalen21321.7 %
- Bayern20721.1 %
- Hessen838.4 %
- Rheinland-Pfalz646.5 %
- Niedersachsen464.7 %
- Berlin313.2 %
- Hamburg171.7 %
- Übrige Bundesländer (6)515.2 %
Generationen
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