Der Škoda Favorit (1987–1995) war eine Zäsur in der Markengeschichte: Als erster Škoda mit Frontantrieb und moderner Schrägheckkonstruktion beendete er die Jahrzehnte der Heckmotor-Tradition. Die Karosserie entstand unter Beteiligung des Mailänder Studios Bertone — ungewöhnlich für ein sozialistisches ČSSR-Fahrzeug. Er war der erste Škoda, den VW nach der Übernahme 1991 als Basis für die Weiterentwicklung zur Felicia nutzte. Der Favorit gilt als Wendepunkt zwischen sozialistischer Ära und moderner Škoda-Identität.
In Westeuropa war der Favorit als günstiger Import bekannt — mit dem Ruf für brauchbare Qualität trotz einfacher Technik. Nach der VW-Übernahme 1991 wurde er rasch durch die Felicia ersetzt; seinen Platz als erster moderner Frontantriebler der Marke behält er dauerhaft.
Besonderheiten
Die Karosserie des Favorit entstand unter Beteiligung des Mailänder Designstudios Bertone — eine ungewöhnliche Westkooperation für ein kommunistisches ČSSR-Fahrzeug.
Bestand nach Bundesland
Verteilung des regional erfassten Pkw-Bestands (100 Fahrzeuge) auf die Bundesländer — KBA FZ 2, Stichtag 1. Januar. Der Gesamtbestand oben stammt aus KBA FZ 6 und kann durch ein aktuelleres Berichtsjahr abweichen.
- Sachsen-Anhalt2222.0 %
- Sachsen2020.0 %
- Brandenburg1515.0 %
- Thueringen1515.0 %
- Mecklenburg-Vorpommern77.0 %
- Baden-Württemberg55.0 %
- Bayern44.0 %
- Berlin44.0 %
- Übrige Bundesländer (5)88.0 %
Generationen
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24-Monats-Trendchart nach Antriebsart · Halter-Demografie (privat/gewerblich, Alter, Geschlecht) · Survival-Kurven nach Erstzulassungsjahr · alle HSN/TSN-Schlüsselnummern mit Variant-Vergleich
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